Projekt "Geschichtsschreiber" Erlebte Geschichte

Halten Sie Ihre Lebenserinnerungen fest - mit den Geschichtsschreiber*innen des ASB.

Erinnerungsschätze bewahren

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Währungsreform, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder: Wie haben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene all diese Umbrüche erlebt? Wie hat sich die Teilung Deutschlands auf  ihre Lebenswege ausgewirkt? Oder die 68er?

Ältere Menschen können noch von diesen Zeiten erzählen. Sie berichten von der "guten, alten Zeit" und von Schrecken, für die manchmal kaum die Worte reichen, von Alltäglichem, das uns heute fremd ist, und davon, wie sie trotz Widrigkeiten ihren Weg gefunden haben.

Wir möchten, dass dieser wertvolle Erinnerungsschatz nicht verloren geht! Daher hat der ASB das Projekt "Geschichtsschreiber" ins Leben gerufen. Viele ältere Menschen aus Düsseldorf und aus Krefeld haben in den vergangenen Jahren (das Projekt existiert bereits seit 2007) aus ihrem Leben erzählt.

Zugehört haben ehrenamtliche Geschichtsschreiber*innen. Sie haben sich Zeit genommen, aufmerksam zugehört, interessiert nachgefragt und das Gehörte aufgeschrieben.

Geschichte anschaulich erzählt

Entstanden sind Texte, die ein lebendiges Bild vom Alltag in früheren Jahrzehnten vermitteln. Diese Texte sind zunächst als persönliches Geschenk der Geschichtsschreiber*innen an die Erzählenden gedacht. Sie beleuchten die bekannten historischen Ereignisse aus einem jeweils ganz persönlichen Blickwinkel und lassen so das Leben in vergangenen Jahrzehnten lebendig werden. Das macht sie auch für Außenstehende interessant. So entstand die Idee, Textauszüge im Rahmen von Lesungen zu veröffentlichen. Die nächsten Lesungstermine sind:

 

Neues von früher

Neue Erkenntnisse aus früheren Zeiten: Was heute als "normal" gilt, kann vor einigen Jahrzehnten noch ganz anders gehandhabt worden sein. Aus dem Wandel der Zeit können wir lernen, wenn uns jemand davon berichtet. Ältere Düsseldorfer*innen haben von Ihren Erfahrungen und Erinnerungen aus vergangenen Jahrzehnten erzählt und wie sich das Leben damals abspielte. Ehrenamtliche Geschichts-schreiber*innen des ASB haben zugehört, aufgeschrieben und lesen Auszüge daraus am

Donnerstag, 2. Februar, 16.00 Uhr, in der Kath. Öffentlichen Bücherei St. Ursula, Margaretenstraße 3, Düsseldorf-Grafenberg.


Gegen den Strom - Kinder, Küche, Kirche... nicht für mich

Arbeiteten Frauen während des Krieges – als „Ersatz“ für die Männer – häufig in Fabri­ken oder als Trümmerfrauen, waren sie in den 50er Jahren vermeintlich auf die Rolle der „Hausfrau und Mutter“ festge­legt. Längst nicht alle haben sich daran gehalten, obwohl manches, was heute selbstver­ständlich ist, damals ein „Skan­dal“ war. Die ehrenamtlichen Geschichtsschreiber*innen des ASB haben Erinnerungen aufgeschrieben von Düssel­dorferinnen, die sich nicht den Rollenvorstellungen fügen wollten, sondern ihre eigenen Wege gegangen sind. Im An­schluss an die Lesung zum Internationalen Frauentag besteht die Möglichkeit zum Aus­tausch.

Mittwoch, 8. März, 15.00 Uhr, zentrum plus Holthausen, Henkelstraße 15, Düsseldorf-Holthausen

Anmeldung erforderlich unter 0211 9303144.


Sound der Jugend - was die "Generation Silent" bewegte

Die spannende Zeit des Erwachsenwerdens, Pubertät und die erste Liebe: Erlebnisse und Erinnerungen, erzählt von älteren Düsseldorfer*innen, die ihre Jugend in den 40er und 50er Jahren erlebten.

Donnerstag, 23. März, 20.00 Uhr, Stadtbücherei Bilk, Friedrichstraße 127, Düsseldorf-Bilk

Anmeldung erforderlich unter 0211 89-99290 oder stbbilk@duesseldorf.de


Auch zum Nachlesen im Netz

Sie interessierten sich für die im Projekt entstandenen Texte? Sie möchten gerne mehr über das Leben in früheren Jahrzehnten erfahren?

Auszüge aus den Texten zu unterschiedlichen Themenbereichen werden auf dem Blog des Projekts veröffentlich; außerdem gibt es Interviews mit den Erzählenden als Podcasts:

www.geschichtsschreiber-asb.de

Die Texte und Interviews werden fortlaufend ergänzt. Schauen bzw. hören Sie öfter mal rein!

Machen auch Sie mit - wir freuen uns auf Sie!

Geschichtsschreiber*innen gesucht!

Sie möchten helfen, der Erinnerungsschatz älterer Menschen zu heben? Sie haben Freude am Schreiben? Dann laden wir Sie ein, sich als Geschichtsschreiber*in zu engagieren!

Da wir den Freiwilligen im Projekt eine begleitende Gruppe für Fortbildung und Erfahrungsaustauch anbieten, gibt es immer einen gemeinsamen Startpunkt mit einer Informationsveranstaltung.

In Krefeld findet die nächste Informationsveranstaltung am Donnerstag, 9. Februar 2023, um 19 Uhr in der Geschäftsstelle des ASB, Wimmersweg 29, Krefeld-Fischeln, statt. Eine Anmeldung unter Tel. 02151/ 9341728 oder per Mail an b.deussen@asb-krefeld.de ist erforderlich.

In Düsseldorf ist der nächste Durchgang für Herbst 2023 geplant.

Informationen über dieses spannende Ehrenamt finden Sie auch in unserem Flyer (Klick zum Herunterladen, PDF, 350 KB)

Gerne gibt Ihnen unsere Ansprechpartnerin auch vorab schon Auskünfte. Rufen Sie einfach an oder schicken Sie eine Mail!

Zeitzeug*innen gesucht!

Sie blicken auf ein langes Leben zurück und möchten gerne von Ihren Erinnerungen erzählen? Ganz gleich, ob Sie in Düsseldorf bzw. Krefeld geboren oder im Laufe Ihres Lebens hierher gezogen sind: Sie sind uns als Zeitzeug*in herzlich willkommen!

Der nächste Projektdurchgang in Krefeld beginnt im Frühjahr 2023. Interessierte Zeitzeug*innen können sich bis Ende Februar bei unserer Ansprechpartnerin melden. 

Für Zeitzeug*innen aus Düsseldorf startet das Projekt voraussichtlich im Herbst 2023 wieder. Sie können sich aber gerne schon jetzt vormerken lassen.

Unsere Ansprechpartnerin gibt Ihnen gerne nähere Informationen. Rufen Sie einfach an!

 

Ansprechpartner*in

Bärbel DeußenBereichsleitung Freiwilligenarbeit

Hauptgeschäftsstelle Düsseldorf
Kronprinzenstraße 123
40217 Düsseldorf

0211/93031-32
0211/93031-29
b.deussen(at)asb-duesseldorf.de